Zahlen und Daten durchdringen mittlerweile alle Lebensbereiche. In einem nie gekannten Ausmaß positionieren wir uns und andere anhand von Scores, Rankings, Likes, Sternchen und Noten. Die vielfältigen Auswirkungen auf unsere Gesellschaft erörtert ein jüngst erschienenes Buch des Berliner Soziologen Steffen Mau. Vor diesem Hintergrund weise ich auf Risiken hin, die sich aus dem aufkommenden „Regime des Quantitativen“ für Unternehmen ergeben.

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Es existieren ganze Bibliotheken und eine Unzahl von Trainings rund um die Fragestellung, wie sich “erfolgreich kommunizieren” lässt. Dabei geht es nahezu immer um die Optimierung der kommunikativen Oberfläche: um die Wortwahl, die argumentative Verknüpfung, um die nonverbale Unterstützung usf. Sträflich vernachlässigt bleibt der materielle und immaterielle Kontext, den die Kommunizierenden teilen.

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Angst vor Kontrollverlust scheint mir ein Motiv zu sein, dass nicht nur in Einzelfällen das Verhalten hochrangiger Führungskräfte prägt. Gerade in Kommunikationssituationen, die als „offen“ propagiert werden, ist das Bedürfnis besonders hoch, jede kommunikative Äußerung vorherzusehen und einzuplanen. Dahinter vermute ich ein sehr starkes Motiv: die Aufrechterhaltung der eigenen Allwirksamkeitsannahme.

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Gemeinsam mit meinen Freunden Hans Beins und Rudolf Lensing-Conrady habe ich ein Buch geschrieben, das vielfältige Anregungen, Ideen, Vorschläge – eben Impulse für die Gestaltung und Vitalisierung von Workshops, Meetings, Konferenzen, Trainings, Coachings etc. bereitstellt. Durch die Sinne zu Sinn: Im Kern geht es darum, die intellektuell-kognitive Auseinandersetzung mit Inhalten durch sinnliche Wahrnehmungen anzureichern.

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Es wird meistens übersehen, dass bei einer Entscheidungsvorlage zu einer Vorstands- oder Geschäftsführungssitzung nicht nur inhaltliche und gestalterische Aspekte erfolgskritisch sind. Auch die Positionierung auf der Agenda des avisierten Meetings kann ausschlaggebend werden. Hierfür möchte ich sensibilisieren.

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Kunst als Impuls für Coaching und Selbstcoaching: Vor kurzem durfte ich eine interessante Erfahrung mit dem Programm „Art4Reflection“ machen. Das wurde von Christine Kranz, Gründerin und Geschäftsführerin der Symbolon AG aus Liechtenstein entwickelt und bietet neben bemerkenswerten Coaching- auch interessante Kreativitätspotentiale.

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Im noch jungen neuen Jahr habe ich bereits einen wirklich großartigen Moment erleben dürfen. Es handelte sich um ein ausgesprochen differenziertes Statement in Sachen Komplexitätsreduktion, was umso bemerkenswerter war, als es von einem Vorstandsmitglied eines Dax-30-Konzerns kam.

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„Sinn“ ist in den letzten Jahren zu einer Fundamentalkategorie für Strategie und Management geworden. Dabei kann der Ausdruck sehr unterschiedlich verwendet werden. Gerade diese Vielfalt ist mir Anlass, einen populärwissenschaftlich weitgehend unbekannten, in seiner wissenschaftlichen Wirkung jedoch sehr weitreichenden Ansatz mit einer kurzen Vignette vorzustellen. Es handelt sich um den wissenssoziologischen Ansatz von Alfred Schütz, der „Sinn“ als konstituierendes Merkmal von Handeln begreift.

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Wir alle haben unsere Erfahrungen mit Hierarchen, die ihre institutionelle Macht als Raum für Statusgebaren und das Ausleben persönlicher Eitelkeit missbrauchen. Die Möglichkeiten, diese Persönlichkeitsdisposition ohne therapeutisches Mandat zu ändern, sind äußerst gering. Wer jedoch seine eigene Wahrnehmung hierarchischen Verhaltens weiterentwickelt, erschließt sich Potentiale für einen besseren Umgang. Und gewinnt Souveränität zurück.

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Die digitale Transformation wird immer wieder mit der Erwartung verknüpft, dass es in den Unternehmen bald keine Hierarchie mehr geben werde. Gerade jüngere Menschen verbinden mit dieser Erwartung große Hoffnungen. Was beinahe anarchistisch klingt, basiert jedoch auf einigen Fehleinschätzungen, wie ich zu zeigen versuche: Hierarchie lässt sich nicht abschaffen – aber sie muss vielerorts anders interpretiert werden. Wie das aussehen könnte, möchte ich im nächsten Blogbeitrag näher erläutern.

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Dr. Guido Wolf,
Kommunikationsforscher

Unternehmensberater – Trainer – Moderator – Coach

Institutsleitung conex.

Institut für Consulting, Training, Management Support

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Dr. Guido Wolf

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