Resilience Management: Mit klarer Diagnostik zur robusten Organisation_#82

Wie robust ist Ihre Organisation aufgestellt? Wo sollten Sie ansetzen, um jetzt die Weichen für eine nachhaltige Sicherung Ihrer Zukunft zu stellen? Wer mehr will als lediglich irgendwie durch die Corona-Krise zu kommen, braucht eine klare Diagnose und ein ganzheitlich aufgesetztes Vorgehen, damit Insellösungen und unkoordinierte Einzelmaßnahmen die Zukunft des Unternehmens nicht belasten.

Agieren statt reagieren in Zeiten von Corona_#81

Die ersten Corona-Wochen wurden überraschend gut überstanden. Auch unter Remote-Bedingungen funktionierten die Prozesse weitgehend, wie der „Quick Scan Work – Lead – Communicate“ ergab. Die gewonnenen Erkenntnisse erlauben erste Prognosen für die post-Corona-Zeit. Dann wird es ein „neues Betriebssystem“ geben, das vielfältige Herausforderungen insbesondere an den Umgang mit Emotionen stellt. Umso wichtiger ist es, schon jetzt Erfahrungen zu sichern, um für die künftige Gestaltung der Organisation zu lernen.

Agieren statt reagieren in Zeiten von Corona_#80

Es braucht Orientierung, um die negativen Folgen einer alle Vorstellungen sprengenden Krisensituation zu begrenzen. Genau das meint „Mitigation“: das eigene Tun und Handeln achtsam und bedacht auszuführen. Bei aller Unterschiedlichkeit der individuellen, situativen und Unternehmensbedingungen helfen übergeordnete Prinzipien und Ansatzpunkte: Ich stelle Ihnen den „Corona-Leuchtturm“ vor.

Agieren statt reagieren in Zeiten von Corona_#79

Es ist die Zeit der roten Telefone und niemand weiß, wie lange der Corona-Alptraum dauern wird. Fire Fighting ist das Gebot der Stunde, es gilt, die Organisation über Wasser zu halten. Klar ist aber auch, dass es auch in Zeiten der Krisenorganisation gelingen muss, mit angepassten Prozessen, Strukturen und Techniken der Selbststeuerung Stabilität zu erreichen. Orientierung bieten ein dem Krisen- und Notfallmanagement entlehntes Phasenmodell sowie ein wichtiges Prinzip: das Prinzip der Mitigation.

„Wenn der das sagt, dann ist das wichtig“: Relevanz und Relevanz-Vorschuss_#78

Da steht er und spricht: die anerkannte Koryphäe, die ihr Licht endlich auch auf uns scheinen lässt. Beeindruckt hängt das Publikum an seinen Lippen, lacht über die witzigen Aperçus und applaudiert begeistert. Doch bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass da einer ein ziemlich dünnes Inhalts-Brett bohrt. Wieso kann er trotzdem erfolgreich sein? Weil er sich ein fundamentales Wirkprinzip zwischenmenschlicher Kommunikation zunutze macht: das Prinzip der Relevanz.

Aus Fehlern lernen: „Fuckup Night“_#77

Immer noch weitgehend unbemerkt hat sich in den letzten Jahren ein Veranstaltungsformat etabliert, in dem Menschen öffentlich über ihr persönliches Scheitern berichten und zeigen, was sie daraus gelernt haben. Das zugehörige Format firmiert unter dem spektakulären Etikett „Fuckup Night“ und wurde 2012 in Mexico-City erfunden. Was hat es damit auf sich?

Wege zu Purpose und Sinn _#76

Seit der britische Unternehmensberater Simon Sinek im September 2009 seine berühmt gewordene Rede auf einer TED Conference hielt, hat sich die Dimension „Purpose“ als zentraler Unterschiedsfaktor für außergewöhnlichen Erfolg etabliert. Sinek zeigt auf, dass es den wirklich erfolgreichen Personen oder Organisationen gelingt, ihre fundamentalen Absichten und Überzeugungen als Ausgangspunkt für alle weiteren Positionierungen zu nutzen. Deshalb postuliert er: „Always start with Why.“ Doch ist die Frage nach dem „Warum“ wirklich geeignet, den Weg in Richtung Zukunft, Sinn und Purpose zu öffnen?

“Zu Risiken und Nebenwirkungen…“: Kommunikationsfallen im Risikomanagement_#75

Jedes Unternehmen braucht ein systematisches Risikomanagement – und es tut gut daran, das eigene Vor-gehen gerade bei Team-getragenen Risikobewertungen kritisch zu analysieren. Dabei sollten insbesondere kommunikative Begleitumstände berücksichtigt werden, unter denen Risikobewertungen zustande kommen. Zwar ist die Bewertung von Risiken in einem möglichst cross-funktionalen Team der durch eine Einzelperson unternommenen Risikobewertung weit überlegen. Doch auch in der Team-internen Auseinandersetzung lauern Kommunikationsfallen.

Vor dem Knall war die Drift_#74

In allen Organisationen gibt es Regeln, die die Ausführung von Tätigkeiten bzw. Prozessen betreffen. Und in allen Organisationen wird zuweilen von diesen Regeln abgewichen. Das kann manchmal sogar notwendig und im Interesse der Organisation liegen. Doch es liegt auf der Hand, dass erodierende Regeln ein erhebliches Qualitätsrisiko darstellen, denn aus Einzelfällen wird Schritt für Schritt und beinahe unbemerkt eine „Drift“ hin zu riskantem Verhalten. Wer sich dieses Risikos bewusst wird, kann sogar von der Drift lernen.

In der Weihnachtsbäckerei_#73

Gesucht wird der einfache Weg: „Warum machen wir das nicht so wie immer?“ Oder: „Wie machen das denn Andere?“ Solche und ähnliche Fragen führen dazu, dass Veränderungsprojekte unter Anwendung (scheinbar) bewährter Rezepte choreografiert werden. Aber Rezepte mögen für Weihnachtsplätzchen oder einfache technische Zusammenhänge anwendbar sein – für Organisationen, die aus menschlichen Individuen bestehen, sind sie es nicht ohne Weiteres. Deshalb braucht es Rezept-Rezepte, die es erlauben, das für die Organisation in ihrer spezifischen Situation passende Vorgehen zu finden.