Wege zu Purpose und Sinn _#76

von | 19/09/2019 | 6 Kommentare

Weshalb „Warum“ verengt und warum „Wozu“ den Weg weist

„Always start with why“: Vor genau 10 Jahren, im September 2009, hielt der Unternehmensberater Simon Sinek einen Vortrag auf einer TED-Conference unter diesem Titel. Sinek zeigte eindrucksvoll auf, was außergewöhnlich erfolgreiche Unternehmen oder Personen von anderen, höchstens durchschnittlich erfolgreichen Akteuren unterscheidet: Es gelingt ihnen, einen „Purpose“, also den weit in die Zukunft weisenden Zweck bzw. übergeordneten Sinn zu installieren, von dem sich alles andere ableitet. Spätestens mit diesem „TED Talk“ kam der bis auf den heutigen Tag andauernde Hype um den Ausdruck „Purpose“ in Schwung. Mittlerweile kommt kaum eine Diskussion über Führung, Leadership und Inspiration ohne dieses Zauberwort aus – und stets geht es um das „Why“ als Ausgangspunkt. Sie sehen nicht, was es daran zu meckern gibt? Ich aber. Denn ich bin davon überzeugt: Wer nach Purpose und Sinn fragt, sollte gerade NICHT mit „Why“ ansetzen, weil diese Frage gerade nicht in die Zukunft weist.

In deutschen Sprachgemeinschaften wird „Why“ üblicherweise mit „Warum“ übersetzt und das ist vollkommen korrekt. Wer aber Purpose und Sinn erschließen will, sollte den Fragepartikel „Wozu“ verwenden. Das „Wozu“ vermag sehr viel besser den Weg zu Purpose und Sinn zu öffnen. Wieso das so ist? Darum geht es in diesem Blog-Post, der zunächst Sineks Ansatz in aller Kürze referiert.

Der Purpose macht den Unterschied: Sineks Ansatz in aller Kürze

Sinek geht von einem 3-Ebenen-Modell aus (vgl. Abbildung). In der Mitte platziert er die für ihn zentrale Kategorie „Why“, die Fragen nach dem Sinn, nach fundamentalen Überzeugungen, nach dem großen Traum adressiert.

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Diese Kategorie zum Ausgangspunkt aller weiteren Überlegungen zu machen definiert für Sinek den fundamentalen Unterschied zwischen außergewöhnlich erfolgreichen und durchschnittlichen Unternehmen. Er nennt diesen Weg „inside out“, der gegenüber dem üblichen „outside in“ der ungleich erfolgreichere sei.

Anhand von Beispielen wie Apple – nicht vergessen: als Sinek auftrat, lebte Steve Jobs noch und das iPhone galt noch als Sensation – oder den Gebrüdern Wright, die vor mehr als 100 Jahren als unterfinanzierte Laien ohne Verbindungen zu den damals weltweit führenden Universitäten und Technologiehochburgen als erste ein Flugzeug in die Luft brachten, demonstriert er, dass erst nach einer grundlegenden Positionierung anhand des „Why“ die Fragen nach dem „Wie“ und dem „Was“ zu beantworten seien. Wer sich seiner grundlegenden Überzeugungen sicher sei, wer an etwas glaube, das über wirtschaftlichen Erfolg hinausgeht, der schaffe es, andere zu inspirieren. Wer hingegen zunächst am „Was“, also an seinem Produkt bzw. seinem Lösungsangebot ansetze, mag gewisse Erfolge vorweisen können, aber ein echter, bis auf Weiteres uneinholbarer Marktführer werde er nicht. Insofern plädiert Sinek für die Auseinandersetzung mit dem „Why“, also dem Purpose oder Sinn, wie ich hinzufüge.

Mit diesem Auftritt wurde Sinek sehr berühmt. Man kann getrost davon ausgehen, dass die seit Jahren intensiv geführte Debatte um Purpose – ich bleibe bewusst bei dieser Vokabel – ohne seinen TED-Talk nicht stattfände. Die griffige Formel „always start with why“ dürfte wesentlich dazu beigetragen haben.

Stärken und Schwächen bei Sinek

  1. Stärke: Ein neuer (und weiterer) Ansatz in Richtung grundsätzlicher Orientierung
    Eine Erklärung für Sineks beispiellosen Erfolg ist für mich der Umstand, dass mit dem „Why“ bzw. der Kategorie „Purpose“ eine uralte Menschheitsfrage berührt wird. Im Grunde driftet Sinek in spirituelle, fast will ich sagen: religiöse Sphären. Genau hier, also in Opposition zu ökonomischer Rationalität und linearem Denken, nach dem anderen, dem (scheinbar) neuen Erfolgsschlüssel zu suchen ist einerseits aussichtsreich – und andererseits keineswegs originell. Das haben viele vor und seit Sinek getan und das nicht nur in der Welt der Wirtschaft, um die es ihm in der Hauptsache geht. Aber Sinek findet ganz offenkundig Anschluss an die bis heute andauernde große Verunsicherung, indem er mithilfe der Kategorie Sinn genau diesen stiftet. Er schlägt gleichsam Brücken zu einer Energiequelle, die Großes verspricht – was seinerseits Orientierung und damit letztlich Purpose und Sinn verheißt. Und dabei war zu dieser Zeit von VUCA noch gar nicht die Rede (zu VUCA siehe meinen früheren Blogbeitrag hier). Jedenfalls teile ich seine Auffassung, dass es einer stabilen und grundlegenden Orientierung bedarf, damit Inspiration, Be-Geist-erung (jawohl: Es geht auch um Geist) und echtes Engagement entstehen.
  2. Schwäche: Fragwürdige Struktur in Sineks Modell
    Allerdings finde ich mindestens fragwürdig, dass Sineks Modell in Richtung „inside out“ auf das „Why“ das „How“ folgen lässt. Für mich unplausibel, denn bei Apple oder auch den Wright-Brüdern folgte auf die Sinn-Frage sicherlich ein „What“ und eben nicht das „How“. Apple stellt nun mal elektronisch funktionierende Produkte her (die Antwort auf das „What“), wie Sinek selbst immer wieder hervorhebt. Und die Gebrüder Wright wussten, was sie wollen: nämlich fliegen. Erst dann knöpfte man sich das „How“ vor. Meine Unterstellung ist, dass Sinek der Verführung einer symmetrischen Darstellung erlag, die sich auf verblüffende Art umkehren lässt und in Richtung „inside out“ dieselben Stationen durchmisst wie „outside in“, nur eben anders herum. Aber eingängige Bilder sind nicht immer dasselbe wie konsistente Gedankenführung.

Beide Diskussionsstränge verfolge ich hier nicht weiter, denn ich will auf einen für mich zentralen Punkt hinweisen, der mit der deutschsprachigen Übersetzung von „Why“ zu tun hat.

 „Wozu“ statt „Warum“: Der gar nicht kleine Unterschied

„Why“ heißt „warum“, schon klar. Zulässig wäre auch die Übersetzung mit „wozu“, auch wenn ein „What for“ näher läge. Aber davon unabhängig: „Warum“ und „Wozu“ meinen doch dasselbe?

Eben nicht. Formelhaft gesprochen:

  • „Warum“ fragt nach Ursachen und Vergangenheit.
  • „Wozu“ fragt nach Zweck und Zukunft.

Der österreichische Soziologe Alfred Schütz (siehe Schütz, Alfred 1981: „Der sinnhafte Aufbau der sozialen Welt. Eine Einleitung in die verstehende Soziologie“, Frankfurt a.M., suhrkamp taschenbuch wissenschaft; hier relevant insbes. S. 115ff.), dessen Theorie über Sinn und sinnhaftes Handeln ich in einem früheren Blog-Post vorgestellt habe (nämlich hier), zeigt auf, dass unser Handeln stets einem „Um-zu-Motiv“ (Schütz) folgt: Wir handeln, um etwas zu erreichen. Um-zu-Motive aber sind die Antwort auf die Frage „Wozu?“

  • Beispiel: „Wozu machst Du Rückengymnastik?“ Ich antworte: „Um meine Rückenmuskulatur zu kräftigen.“
  • Um-zu-Motive verweisen also auf etwas, das in der Zukunft liegt, sei sie nah oder fern. Sie verweisen auf den Sinn des Handelns. Um danach zu fragen, muss ich zumindest im Deutschen den Fragepartikel „Wozu“ verwenden. Noch ein Beispiel: „Wozu holst Du die Leiter?“ „Um das Buch von Alfred Schütz aus dem obersten Bücherregal zu holen.“
  • Verkürzt: „Wozu“ fragt nach Sinn, nach Zukunft – nach Purpose (auch wenn Schütz mit diesem Ausdruck möglicherweise nicht sehr einverstanden wäre).

Der Grund, diese Absichten überhaupt zu entwickeln, liegt jedoch in der Vergangenheit. Wer also wissen möchte, wie es zu meiner Absicht kam, fragt mit einem „Warum“:

  • „Warum willst Du etwas für Deine Rückenmuskulatur tun?“ Meine Antwort wäre dann vielleicht: „Weil ich vor kurzem einen Bandscheibenvorfall hatte.“
  • Schütz spricht von „Weil-Motiven“, die somit in der Vergangenheit liegen. Diese zurückliegenden Motive werden durch den Fragepartikel „Warum“ erfragt. Analog gilt, dass man auf ein „Warum“ in der Regel Antworten erhält, die Ursachen benennen. Ursachen aber liegen zum Zeitpunkt der Frage in der Vergangenheit (auch wenn sie bis in die Gegenwart der Fragenstellung wirksam sein mögen).
  • Wer also seine Frage nach Purpose und Sinn mit einem „Warum“ einleitet (gemäß der Devise „Always start with Why“), riskiert Antworten, die mit der Vergangenheit zu tun haben: „Warum gibt es Dein Unternehmen?“ Antwort: „Weil ich es vor 10 Jahren gegründet habe und wir seitdem Erfolg hatten.“ Vergangenheit, wie gesagt – keineswegs unwichtig, aber eben nicht Zukunft. Derlei führt eher zur Kategorie „What“ in Sineks Modell (s.o.).

Ursachen und Weil-Motive sind also mitnichten unbedeutend oder nachrangig. „Zukunft braucht Herkunft“: Getreu diesem bereits an anderer Stelle zitierten Diktum des Philosophen Odo Marquard ist die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit, also der Herkunft, prägende Grundlage der Zukunftsausrichtung. Aber Vergangenheit ist nun mal nicht Zukunft. Ein Hinweis am Rande: Im Deutschen und auch in anderen Sprachen ist es möglich, Um-zu-Aussagen alternativ zu formulieren. Am Beispiel demonstriert: „Ich führe gymnastische Übungen aus, weil ich etwas für meinen Rücken tun will.“ Schütz spricht in solchen Fällen von „unechten Weil-Sätzen“, da sie lediglich eine sprachliche Umformulierung von Um-zu-Sätzen sind.

Wer direkt nach Visionen, nach fundamentalen Überzeugungen, nach Purpose und Sinn – also nach Zukunft fragen möchte, sollte den Fragepartikel „Wozu“ verwenden. Ich vermute, dass Simon Sinek über diesen Unterschied nicht nachgedacht hat – wir sollten das tun.

Always start with „Wozu“

Probieren Sie es aus! Und nutzen Sie den nur auf den ersten Blick winzigen Unterschied zwischen „Warum“ und „Wozu“. Wenn es um die grundlegende Positionierung Ihrer Organisation geht, um Ihre eigenen fundamentalen Absichten bzw. um das, was letztlich zählt, dann führt der Fragepartikel „Wozu“ sehr viel eindeutiger dorthin. Denn Absichten, Sinn und Purpose liegen nicht in der Vergangenheit (wo sicherlich ihre Ursachen liegen), sondern in der Zukunft – hoffentlich. „Wozu“ weist den Weg dorthin.

6 Kommentare

  1. hans.beins@psychomotorik-bonn.de

    Lieber Guido,
    ein interessanter Gedanke! Ich werde es im Alltag ausprobieren…
    „Warum“ seht für die Vergangenheit und „Wozu“ für die Zukunft – und die Gegenwart?
    LG Hans

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  2. Dr. Guido Wolf

    Lieber Hans, vielen Dank für Dein Feedback. Auf Deine Frage fällt mir sofort diese Antwort ein: Nach der Gegenwart fragt man heutzutage mit „Was geht?“. Aber Spaß beiseite, tatsächlich sind abhängig von Kontext und Handlungsabsicht Fragen mit „Was“, „Wie“, „Wo“ geeignete Möglichkeiten.

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  3. Edwin Lemke

    Lieber Guido,
    spannende Überlegungen!
    Tatsächlich gibt´s dazu im Englischen ebenfalls Ideen, die Deine Differenzierung stützen. Beispielsweise ergänzt das 4Mat-Modell die Fragen „Why?-what?-how?“ um die Frage „What if?“ – und fördert damit die Motivation, um über die Möglichkeiten des deutschen „Wozu?“ nachzuforschen.
    Das bringst Du hier prima auf den Punkt. Danke dafür!
    Ich persönlich setze diese 4 (!) Fragen bevorzugt im Lehr-/Lernkontext ein und bin mit dem Sinek-Modell ebenfalls nicht ganz zufrieden. Dennoch, wie Du ja schon beschrieben hast, hat er seine Fragestellung wunderbar erklärt, visualisiert und „auf den Markt“ gebracht – und das greife ich auch immer wieder gerne auf. 😉
    Lieben Gruß,
    Edwin

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  4. Dr. Guido Wolf

    Lieber Edwin, vielen Dank für Dein Feedback und den Hinweis. Ich kannte bislang das von Dir angesprochene Modell nicht, bin aber auf den ersten Blick nicht ganz sicher, ob das „What if“ wirklich mit „Wozu“ adäquat übersetzt wäre. Im Moment denke ich eher, dass es sich gut eignet, um in Richtung Sinn und Purpose weiter zu denken, sozusagen die Zukunft hinter der Zukunft zu erkunden und insofern als Vertiefungsfrage zu funktionieren. Darüber können wir ja bei sich bietender Gelegenheit diskutieren. Viele Grüße, Guido

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  5. Elena Ungeheuer

    Finalität (wozu) und Kausalität (warum) sind der Handlungstheorie zwei wesentliche Parameter zur Bestimmung von Handlungen. Daneben gibt es weitere wie Modalität (wie), Temporalität (wann), Lokalität (wo), Instrumentalität (mit welchen Mitteln), Kontextualität (in welchem Umfeld). Will man diesem multiparametrischen Gebilde im emphatischen Sinne Wertigkeiten beifügen, so wird die anthropologische Ebene der Symbolvergabe betreten. Dabei geht es um Fragen wie: Schaue ich als Handelnde primär in die Zukunft oder in die Vergangenheit? Geht es mir vor allem um die ästhetischen Differenzen in der Ausgestaltung meiner Handlungen? Wird meine Handlung im Miteinander vollzogen? Gliedert sich meine Handlung in Rituale ein? Erfolg wäre dann eine selektive Erfüllungskategorie, die die symbolische Überhöhung eines bestimmten qualitativen Aspekts meiner Handlung, die mein eigenes Bewusstsein oder eine Ansage von außen vorgenommen hat, nachträglich legitimiert. In der handlungstheoretischen Analyse hingegen würde der Erfolg einer Handlung auf verschiedene Ebenen aufgefächert ausgemacht werden müssen, unabhängig davon, ob der Aufruf zur Handlung (etwa durch einen Firmenchef) einen dieser Parameter besonders betont.

    Es gibt noch einen weiteren Handlungsparameter, der eine Daueranwartschaft auf den Platz des Garanten von Erfolg unterhält: Intentionalität (mit welcher Absicht). In der Phänomenologie ist mit Intentionalität gemeint, dass unser Bewusstsein immer gerichtet, also ein Bewusstsein von etwas ist. Damit legen wir demjenigen, was wir wahrnehmen, Sinn bei. Aus unserem absichtsvollen Blick entstehen unter anderem Handlungsziele, oder anders ausgedrückt: Eine Handlungsabsicht vermag Handlungsziele zu instrumentalisieren. Jetzt befinden wir uns im Bereich der Strategie. Das Ziel kann ein objektivierbarer Zustand sein (in der Wirtschaft etwa: die sanierte Firma; im Militär etwa: die unterworfene Stadt); die Absicht verleiht dem Ziel seinen Sinn und bleibt dabei unterirdisch immer mit einem Handlungsautor verbunden (etwa: die sanierte Firma soll in Bälde eine Fusion eingehen oder: die unterworfene Stadt soll den Gegner so schwächen, dass er bereit ist zu verhandeln). Intentionalität stellt in besonderer Weise ein postaufklärerisches Konzept dar, das im Zuge einer postmodernen Subjektkritik auch auf dem Prüfstand steht.

    Die Umgangssprache macht nur selten einen Unterschied zwischen Absicht und Ziel. Das mag daran liegen, dass es einer gewissen analytischen Anstrengung bedarf, die oft unter der Oberfläche befindlichen Strategiekonzepte zu erkennen und zu benennen. Dass umgangssprachlich Finalität und Kausalität ebenfalls oft verwechselt werden (Wozu machst du das? Weil wir es immer schon so gemacht haben!), offenbart allgemeine Ängste und Sehnsüchte. Finalität macht tendenziell Angst, denn sie kündigt vom Status Quo aus einen Wurf ins Unbekannte an. Die Setzung auf ein Ziel in der Zukunft fordert dazu heraus, eine Periode der Ungewissheit zu überdauern. Aber: Kann das Ziel überhaupt erreicht werden? Ist es überhaupt ein gutes Ziel? Kausalität hingegen befriedigt die allgemeine Sehnsucht nach Geborgenheit im notwendig Entstandenen und im nicht anders Können. Wir sind bestens trainiert, im Rückblick auf unser noch so chaotisches und sprunghaftes Leben, stets die Kontinuität und kausallogische Abfolge zu sehen. Die Rede der Quantenphysiker vom prinzipiell Unbestimmten und Unbestimmbaren wird voraussichtlich an diesem Mindset, das uns wie ein Keuschheitsgürtel vor dem Spiel mit dem Unbekannten schützt, immer wieder abprallen.

    Wieviel Umgangssprache in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und anderen Fachsprachen laufend Ängste schürt und Sehnsüchte pseudobefriedigt, kann wahrscheinlich quantitativ niemals erhoben werden. Warum auch? Das Szenario ist bekannt: Sprache ist eine absichtsvolle Handlung, die die rhetorische Mittel strategisch einsetzt. Zu diesen rhetorischen Mitteln zählt auch, im obigen Sinne mit elementaren Symbolen zu spielen, um die deklarierten Handlungsziele emotional aufzuladen. Ich halte es generell für einen wichtigen aufklärerischen Auftrag, über Ziele, Absichten und den Eindruck kausallogischer Verkettungen, die uns gefangen halten, zu sprechen. Danke Guido, uns den Anlass dafür gegeben zu haben!

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  6. Dr. Guido Wolf

    Liebe Elena, hab Dank für Dein Feedback und die deutlich weiterführenden Hinweise. Gerade die Bemerkung auf die wenig differenzierte umgangssprachliche Behandlung von Absichten und Zielen, auf die Du hinweist, enthält eine wesentliche Erklärung für das, was im Diskurs rund um Sineks TED Talk passiert ist und weiter passiert.

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