Widerstand in der Organisation: Ressource für den Change-Prozess /#6
Werden Change-Manager in einem großen und bedeutsamen Veränderungsprojekt mit Widerstand konfrontiert, so reagieren sie nicht selten mit Wut. Auch wenn das menschlich oftmals nachvollziehbar ist, so ist es dennoch inadäquat. Denn Widerstand ist eine wertvolle Ressource – wenn sie evident und damit verhandelbar wird.
Gute Orte /#5
Was macht einen „guten Ort“ zu einem solchen? Überraschend, zu welchen Einsichten ein seltsam geformter Betonbau, mitten auf einem Acker in der Voreifel befindlich, führen kann…
Risikomanagement – mit Risiken und Nebenwirkungen /#4
Auf den ersten Blick wirkt es, als sei das Risikomanagement in den Unternehmen weit entwickelt. Doch zeigen Studien wie auch Erfahrungen in der Praxis, dass in nicht wenigen Unternehmen der verfolgte Risikomanagementansatz selbst erhebliche Risiken birgt. Welche das sind und welche Rolle die Kommunikation spielt?
Theorie 2go: Kommunikation /#3
Ein kybernetisch orientiertes Verständnis zwischenmenschlicher Kommunikation führt zu anderen Beschreibungen und Lösungsansätzen für das Problem zwischenmenschlicher Verständigung als die üblichen informationstheoretischen Modelle.
Zweimal blinder Fleck: Kommunikationsmanagement in der Praxis /#2
Jede Organisation ist durch ein sehr umfangreiches, täglich stattfindendes und mannigfaltiges Kommunikationsaufkommen geprägt. Bezogen auf ihren Mengenanteil stellt die von den Kommunikationsprofis betreute, zumeist medienbasierte interne Kommunikation lediglich einen kleinen Teil dieses Kommunikationsaufkommens dar. Aber gerade vor Ort, also in der Prozesskommunikation, ist professionelles Kommunikationsmanagement erforderlich, sollen brachliegende Potentiale gehoben werden.
„Wir verkaufen keine Triebwerke, wir verkaufen Schub.“ /#1
Functional Thinking ist ein sehr gut geeigneter Denkweg, um zu neuen Lösungen zu gelangen. Anwendbar ist das Verfahren für vielfältige Fragestellungen: für die Erabeitung einer neuen strategischen Ausrichtung, für die Verbesserung interner Abläufe, für Produktinnovationen und vieles mehr.
Wer jemals einen Veränderungsprozess zu verantworten hatte, weiß ein Lied davon zu singen: Früher oder später trifft man auf Widerstand. Dieser kann verdeckt oder offen auftreten, mehr oder weniger eskalieren, emotional aufgeladen oder sachlich begründet sein – nahezu jedes Veränderungsvorhaben erwischt es irgendwann. Freude macht das nicht. Es ist menschlich nur allzu verständlich, wenn manche Change-Manager gereizt auf die Abwehr reagieren. „Schnell weg damit“, so das Motto: Der Widerstand müsse rasch gebrochen werden, um das Projekt nicht zu gefährden.
Eine solche Haltung verspielt jedoch erhebliches Potential. Denn Widerstand lässt sich immer auch als eine wichtige Selbstbeschreibung der Organisation und ihrer Insassen lesen. Ich möchte einige orientierende Hinweise zum Umgang mit Widerstand geben, weil ich in letzter Zeit wieder mehrfach mit dieser Fragestellung konfrontiert wurde. (mehr …)
Ein persönliches Jahres-Highlight. Mit besten Wünschen für Sie
Kennen Sie das? Manchmal gelangt man an einen Ort, zufällig oder nicht, und ist beeindruckt. Einen solchen Ort habe ich kürzlich gefunden, worüber ich berichten möchte. Und ein wenig nachdenken. Wobei nicht ganz auszuschließen ist, dass mich bereits vorweihnachtliche Stimmung ergriffen hat. (mehr …)
Verbesserungspotentiale aus kommunikativer Sicht
Seit jeher gehören die systematische Risikoerfassung und -bewertung zu den Kernaufgaben der Unternehmensleitungen. Weitreichende strategische Entscheidungen, organisatorische und prozessuale Festlegungen, aber auch bilanzielle Rückstellungen oder die Höhe von Versicherungspolicen: Die Liste der Implikationen einer Risikobewertung ließe sich noch lange fortsetzen. Umso notwendiger ist es, dass das Instrumentarium zum Risikomanagement selbst höchsten Ansprüchen genügt: Nur solche Risiken lassen sich managen, die überhaupt identifiziert und angemessen bewertet wurden. Das scheint allerorten angekommen: Selbstbewusst weisen Unternehmen darauf hin, dass ihr Risikomanagement auf hohem Niveau betrieben werde. Aber stimmt das eigentlich? (mehr …)
Ein Interview mit mir selbst zu meinem Verständnis von Kommunikation und was das für die Praxis heißt
Ich werde immer wieder gefragt, was ich eigentlich unter „Kommunikation“ verstehe. Diese Frage ist mehr als berechtigt, denn es existieren ausgesprochen viele Definitionen und Auffassungen darüber, was Kommunikation ist. Nun wäre es vermessen, die Grundfragen zur Bestimmung des allgegenwärtigen Phänomens zwischenmenschlicher Kommunikation kurz und bündig darstellen zu wollen: Das kann nur unzureichend gelingen. Die im Folgenden bewusst plakativ und eher salopp ausgeführten Überlegungen sind als theoriegeleiteter und doch praxisbezogener Ordnungsvorschlag anzusehen. (mehr …)
Neulich hatte ich Streit. Mein Gegenüber war als ranghohe Führungskraft verantwortlich für die Interne Kommunikation in einem großen, global bedeutenden Konzern. Wir unterhielten uns über Sinn und Unsinn von Social Media im Unternehmen (auf das Thema wird zu einem späteren Zeitpunkt zurückzukommen sein) und gelangten zu der Frage, wer eigentlich die interne Kommunikation innerhalb der Organisation ‚mache‘. „Selbstverständlich wir, der Bereich ‚Interne Kommunikation‘. Wer denn sonst!“, erboste sich mein Gesprächspartner. Und er wies auf das von ihm persönlich redaktionell beaufsichtigte Intranet, auf die Herausgabe der Mitarbeiterzeitung sowie auf eine aktuell laufende Plakataktion zum neuen Unternehmensleitbild hin. „Aber was ist mit all den Beschäftigten Ihres Unternehmens, die jeden Tag und permanent zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben kommunizieren?“ frug ich zurück. „Kommunizieren die etwa nicht?“ Die Auseinandersetzung blieb frostig. (mehr …)
Mit Functional Thinking zu neuen Lösungen
Es ist nicht gesichert, dass das Zitat in der Überschrift tatsächlich auf Jack Welch zurückgeht, den langjährigen CEO von General Electric. Auf jeden Fall eignet es sich gut, um auf ein neues (altes) Instrument hinzuweisen: auf die „Funktionsanalyse“. Es handelt sich um wichtigen methodischen Schritt innerhalb der bereits 1947 bei General Electric entwickelten „Value Analysis“. Mittlerweile ist es deutlich ruhiger geworden um das Verfahren – und so auch um die Funktionsanalyse. Was schade ist. (mehr …)
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